Nicht ohne unseren Ofen
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„Nicht ohne unseren Ofen“


Ein „Tulikivi“ zieht von Frankfurt an den Deister

BREDENBECK/GROSSGOLTERN Vor zwölf Jahren zog die Familie Hampel an den Stadtrand von Frankfurt am Main. Wichtig bei der Ausstattung ihres ersten Eigenheims war ihnen ein Ofen, der nicht nur zeitlos und praktische Zwecke erfüllen,  sondern auch Gemütlichkeit ausstrahlen sollte.

Ein Specksteinofen war ihnen bis dahin unbekannt. Als sie erstmals einem „Tulikivi“ in einem Ausstellungsraum in Dorheim gegenüberstanden, war ihnen klar, den oder keinen. Eine Entscheidungshilfe war, dass der damals gut einjährige Sohn Leonard stolperte und auf die Kante des Specksteinofens fiel. Eine kleine Narbe auf der Stirn belegt noch heute das Geschehen.

Uns begeisterte, dass wir in das Grundmodell unsere eigenen Wünsche mit einbringen konnten, erzählen Nicole und Stefan Hampel, die es zurück in  ihren Heimatort Bredenbeck zog.  „Aber nicht ohne unseren Ofen.“ Ein Haus mit Blick auf den Deister nennen sie nun ihr eigen.

Bevor der Umzug geplant wurde, suchten sie das Ofenstudio Kruse in Großgoltern auf.  Der Ofenbauer Uwe Kruse versicherte ihnen, dass ein fachmännisch gebauter „Tulikivi“  -  der Stein kommt aus dem Osten Finnlands - abgebaut, und wenn gewünscht, sogar mit Veränderungen wieder aufgebaut werden könne.

Und so geschah es. Mit Hilfe einiger neuer Specksteine passt sich der Ofen nun der neuen Wohnsituation an. Die 1,6  Tonnen Natursteine kamen auf einem Anhänger nach Bredenbeck, wo die gesamte Verwandtschaft Hampel lebt.

„Die Feuchtigkeit in der Wand hat der Ofen geschafft, auszutrocknen“, freut sich der Hausherr und seine Ehefrau fügt hinzu, dass sie das Zusammenleben mit einem „Tulikivi“ als gesundes Wohnen empfinde.

2.3.2012   Gerheide Knüttel

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